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2016, das Jahr der Erneuerungen.

2016 war nicht nur für die ganze Stadt Krefeld mit der Eröffnung der neuen Hauptfeuer- und Rettungswache ein besonderes Jahr, sondern auch bei der Löschgruppe Oppum. Zum Jahresende kamen zwei neue Löschfahrzeuge. Aber der Reihe nach.

Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Löschgruppe Oppum blickten die Mitglieder auf das vergangene Jahr zurück. Insgesamt 81 Mal alarmierten die Meldeempfänger die 33 Feuerwehrmänner und -frauen zum Einsatz.

Das Jahr 2016 begann mit drei kleinen Silvestereinsätze, zwei Mülltonnenbrände und eine Wachbesetzung.

Mit einem großen Zapfenstreich verabschiedete sich die komplette Feuerwehr Krefeld am 18. April von der „Alten Dame“, der Feuerwache an der Florastraße. Nach der Feierstunde gab es einen Marsch mit Musikzug und allen Feuerwehrfahrzeugen zur neuen Hauptfeuer- und Rettungswache an der Ritterstraße.

In der Nacht zum 1. Mai kam es zu einem Dachstuhlbrand am Frankenring. Schnell stand das komplette Dachgeschoss in Vollbrand und eine Person konnte nicht mehr gerettet werden. Ende Mai löste eine Brandmeldeanlage in einem Autohaus am Glockenspitz aus. In der Regel sind diese Alarmierungen schnell abgearbeitet, aber diesmal brannten einige Fahrzeuge im Verkaufsraum.

Der Juni stand ganz im Zeichen von Unwettereinsätzen. Zwei Mal wurden die Kameraden mit dem Bereitschaftszug 3 zur überörtlichen Hilfe in den Kreis Wesel alarmiert.

Im zweiten Halbjahr wurden zwei Weltkriegsbomben gefunden (Wielandstraße und Saalestraße). Beide mussten sofort entschärft, sodass die Bevölkerung gewarnt werden musste.

Besonders oft wurde die Löschgruppe zu Gasgerüchen alarmiert, 9-mal von den insgesamt 81 Einsätzen. Die Alarmierungen waren aber zu 2015 rückläufig (89). Die Einsätze gliedern sich in 47 (62) Brandeinsätze, 22 (12) Technische Hilfeleistungen, 12 (14) Wachbesetzungen auf.

Um auf die unterschiedlichen Einsätze vorbereitet zu sein wurden auch 2016 regelmäßige Übungsabende durchgeführt. Eine besondere Übung fand im März statt. Zusammen mit dem Krefelder Zoo wurde die erste Räumungsübung durchgeführt.

Neben Einsätzen und Übungen standen auch einige Sonderdienste wie das „Oppumer Osterfeuer“, „St. Martinszüge“ und „Reinigungsdienste“ an. Auch an dem Tag der offenen Tür am 4. September der Hauptfeuer- und Rettungswache beteiligte sich die Löschgruppe mit einem Stand.

Kurz vor Weihnachten fuhren zehn Kameraden mit nach Luckenwalde zu der Firma Rosenbauer, um dort das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug abzuholen. Zur selben Zeit wurde das Löschgruppenfahrzeug LF-KatS vom BUND der Löscheinheit zugeteilt. Innerhalb kürzester Zeit musste sich die Einheit in einigen Zusatzdiensten mit der neuen Technik vertraut machen. Deswegen kamen  fast 5120 Stunden zusammen, die die Löschgruppe Ehrenamtlich und ohne finanziellen Ausgleich leistete.

Zum Ende hin der Versammlung verteilte der leitende Branddirektor Dietmar Meißner einige Teilnahmebescheinigungen für absolvierte Lehrgänge und sprach infolgedessen auch Beförderungen aus. Alexander Lamers, Fabian van Thiel und Tim Vois wurden zum Feuerwehrmann, Pascal Trieschmann zum Oberfeuerwehrmann, Eric Bünk, Daniel Frenkler und Mario Hansen zum Unterbrandmeister und  Ulrich Schemann zum Hauptbrandmeister befördert. Für 25 Jahre Tätigkeit in der Freiwillige Feuerwehr erhielt  Hauptbrandmeister Dirk Narozny das Feuerwehrehrenabzeichen in Silber.

(vl. Sachbearbeiter Freiwillige Feuerwehr R. Tebarts, Branddirektor D. Meißner, D. Narozny, T. Hoffmann, A. Lamers, P. Trieschmann, M. Hansen, F. van Thiel, D. Frenkler, T. Vois und U. Schemann)