Das Jahr 2007 war für die Oppumer Löschgruppe ein Jahr, das man nicht so schnell vergessen wird – vom Arbeitsvolumen und hier insbesondere die Einsatzintensität und der eingeleitete, sanfte Generationenwechsel.

Aufgegliedert in Übungsstunden, Einsatzstunden, Wachdienste, Lehrgänge Jugendfeuerwehr und Sonderdienste/Sonstiges/Pflegedienste, wurden insgesamt 6292 Dienststunden geleistet. Die Stunden der aktiven 9 Jungfeuerwehrleute, sind hier nicht mit enthalten.

Die Arbeit wurde insgesamt von 24 Aktiven  (+ 3 Anwärtern) geleistet.

Insgesamt ist ein Arbeitsanstieg von etwa 21 % zu verzeichnen.

Dienstart / Stunden

  • Übungen / 1175
  • Einsätze / 1850
  • Sonderdienste / 1832
  • Wachdienste / 390
  • Lehrgänge / 480
  • Jugendfeuerwehr / 565

 Gesamt / 6292

Wieder ist besonders zu vermerken, dass die Einsatzstunden im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen sind. In 2007 war eine  Steigerung von etwa 51% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Drückt man dies in Alarmierungen aus, bedeutet dies 172 Einsätze (in 2006 79 x) – und diese Steigerung ist nicht nur durch Kyrill ausgelöst worden.

Bei den erfolgten Alarmierungen zeigte sich, dass die Gruppe sehr schnell einsatzbereit ist und dies verbunden mit einer großen Personenstärke. Sicher ein ganz wichtiger Aspekt für die BF, dass Oppum eine leistungsstarke freiwillige Feuerwehr besitzt. Eigenlob ist hier sicherlich angebracht und verständlich.

Bei den Einsätzen waren praktisch alle Einsatzvarianten für eine Freiwillige Feuerwehr vorhanden, wie Gewerbe-, Wohnungs-, Keller- und PKW-Brände, technische Hilfeleistungen (umgestürzten Bäumen, überflutete Keller, abgedeckte Dächer, eingeklemmte Personen).

Übungsthemen waren im praktischen Bereich z.B. Löschangriffe, Leitersteigen, Umgang mit technischem  Gerät.  

Einige der Übungsabende waren soweit präpariert und vorbereitet, das man wirklich Einsatzcharakter verbunden mit hartem körperlichen Training verspürte, z.B. das Arbeiten unter PA in verqualmten Gebäuden in Verbindung mit der Rettung verletzter Personen, hier u.a. auch wieder in einer Gemeinschaftsübung mit der Werkfeuerwehr der DB.

Sonderdienste in vielfältiger Form waren in 2007 ebenfalls wieder reichlich angesagt. Neben Gerätepflege, Reinigungsdiensten, Besprechungen usw., ist besonders die optische Umgestaltungen im Gerätehaus zu erwähnen.

Auch in 2007 wurde wieder ein sehr hoher Stundenanteil an „Sonderdiensten“ im Ortsteil Oppum geleistet .

Öffentliche Veranstaltungen (Schützenfest, Oppumer Oldie-Night) und Aktivitäten des Oppumer Bürgervereines, wurden von der Oppumer Wehr unterstützt.

Wenn man gedacht hätte, dass das Oppumer Osterfeuer in 2006 an Erfolg nicht mehr zu überbieten wäre, sah sich in 2007 positiv überrascht.

Die Veranstaltern (Oppumer Schützen, DJK Oppum und die FF-Oppum) trauten ihren Augen nicht – geschätzte 1300 – 1500 Besucher kamen zum Oppumer Festplatz.

Dies ist eine Größenordnung, die für das Osterfeuer in 2008 noch mehr Vorplanung erfordert, aber auch die Grenzen aufzeigen sollte.

Ein außergewöhnliches Highlight im Juni 2007, war das gemeinsame Kochen mit der Fernsehköchin Martina Kömpel. Unter den Linsen der WDR-Fernsehkameras, wurde im Oppumer Gerätehaus eine Kartoffelsuppe zubereitet und auch am 12.07.2007 innerhalb der Sendung „Aktuelle Stunde“ ausgestrahlt.

Ein toller Tag, den die Oppumer Wehr nicht vergessen wird. Zur Werbung für die FF-Oppum fand sich dieses Ereignis leider nicht in der Krefelder Presse wieder.

Zur Förderung der Kameradschaft wurden ebenfalls mehrere gemeinsame Aktivitäten durchgeführt - die traditionelle 2-tägige Fahrradtour – Grillabend – Kameradschaftsabend - gemeinsames Treffen mit den „passiven FF-Freunden“ – wöchentliches Fußballspielen und die Teilnahme an einem Fußballturnier.

Thema Jugendfeuerwehr:

Tolle Arbeit, die der FF-Oppum und den anderen Wehren einen jungen, hoch motivierten  Nachwuchs beschert und somit eine ganz wichtige, unverzichtbare Stütze in der Gruppe darstellt. Die geleisteten Arbeiten, werden oder wurden durch die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr sicher selbst präsentiert.

Unseren JF-Verantwortlichen gilt hier ein großer Dank.